Spanien zu Fuß: Der Jakobsweg und seine einzigartigen Momente

Der Jakobsweg ist kein fester Weg, sondern besteht aus mehreren Abschnitten und Strecken, die alle nach Santiago de Compostela führen. Das Ziel ist ein einzigartiger Mix aus Nostalgie, Natur, Glaube und Besonderheit. Wenn du hier abkommst, kannst du dich zurücklehnen, die Sonne genießen und mit Stolz auf deine Pilgerurkunde schauen. Wir verraten dir, was dich auf dem spanischen Jakobsweg erwartet und welche einzigartigen Möglichkeiten es noch so gibt.

Ab Sarria durch das wunderschöne Spanien

Wenn du den Kern des Jakobswegs erleben möchtest, ist der Weg ab Sarria wie für dich gemacht. Du kannst auf der Route nicht nur viele schöne Wanderungen genießen, sondern auch andere Pilger kennenlernen und die Natur entdecken.

Dein Weg startet in Sarria, mit rund 100 Kilometern Entfernung zu Santiago. Diese Strecke ist die Mindestlänge für den Erhalt deiner Urkunde.

Um nicht selbst zu planen und zu organisieren, solltest du dich auf Jakobsweg-Experten verlassen, die deine Tour für dich planen und strukturieren. Das gilt ab Sarria, aber auch wenn du dich für einen der anderen Abschnitte des Jakobswegs entscheidest. 

Organisiertes Reisen erleichtert das Pilgern

Wie du deine erste Pilgerreise wahrnimmst, ist von deiner Planung abhängig. Wenn du alles selbst organisierst und abends trotzdem vor einer ausgebuchten Herberge stehst, wird es ärgerlich. Entscheidest du dich hingegen für einen zertifizierten Organisator für den Jakobsweg, hast du die Möglichkeiten in der Hand.

Du bekommst einen Reiseführer für deine Strecke und wirst erfolgreich in Santiago de Compostela ankommen. Noch bevor es losgehst, wird man dir die besten Tipps für deinen Jakobsweg-Ausflug geben und dich über alle Besonderheiten informieren.

Wie du dich auf den Jakobsweg vorbereiten solltest

Das Pilgern ist nicht mit einem Spaziergang durch den Wald zu vergleichen, sondern ein freudvolles und einzigartiges Erlebnis, das du so vielleicht nie wieder machen wirst. Deshalb ist es wichtig, dass deine Route perfekt zusammengestellt wurde und du dich optimal vorbereitet hast.

Du musst nicht perfekt in Form sein, aber Stunden am Stück zu laufen, solltest du können. Nutze Strecken in deiner Heimat und wandere hier 20 bis 30 Kilometer. Nutze dafür dieselbe Kleidung und Rucksackgröße, wie du es bei deiner Pilgerreise tun wirst.

Je ähnlicher die Bedingungen, desto besser kannst du dich wirklich vorbereiten. Am Anfang solltest du die Distanz niedrig halten, später erhöhst du sie ein kleines Stückchen.

Achte vor allem darauf, dass du mit deinem Gepäck gut haushalten kannst. Tipps besagen, dass die Maximalgrenze bei zehn bis höchstens zwölf Prozent deines Körpergewichtes liegt. Wenn du also 60 Kilogramm wiegst, sind sechs Kilo Wandergepäck in Ordnung.

Wann du deine Pilgerreise starten solltest

Grundsätzlich kannst du zu jeder Jahreszeit pilgern, am beliebtesten sind aber die Monate April, Mai und Juni sowie September und Oktober.

Im Sommer musst du die Reise auf jeden Fall rechtzeitig buchen, denn viele der Pensionen sind von anderen Urlaubern besetzt.

Und wenn du wirklich ein Erlebnis für die Sinne und die Selbstreflexion suchst, bietet sich der Winter an. Es ist zwar schwerer, freie und offene Landhäuser zu finden, doch dafür hast du ein Erlebnis der einzigartigen Natur. Ein guter Reiseveranstalter findet dein Domizil.

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